Scheitern vorprogrammiert?

Scheitern vorprogrammiert?

„Wenn der Andere anders wäre, hätte ich kein Problem“: Wie viel Energie stecken wir in dieses Bemühen, versuchen den Anderen zu ändern und scheitern. Die „äußere Welt“ kann oft nicht direkt verändert werden, die Einstellung im Umgang damit sehr wohl, indem man Verantwortung für die persönliche Entwicklung übernimmt.

„Wenn der Andere anders wäre, hätte ich kein Problem“, und „Wie schaffe ich es, nicht alles persönlich zu nehmen und mich besser abzugrenzen und die Dinge nicht so nahe an mich heran zu lassen?“, mit diesen Gedanken und Erwartungen kommen Menschen häufig in mein Coaching und möchten verständlicherweise eine Lösung dafür.

Das oftmals geschilderte Problem ist das schwierig erlebte „Außen“ z.B. Chefs, Partner, KollegInnen, MitarbeiterInnen, der Markt, die Rahmenbedingungen wie Budget, Ressourcen, die Strategie, die Ziele uvm. und dies alles soll sich im eigenen Sinne verändern.

Diese Themenstellungen sind aus meiner langjährigen Coaching Erfahrung ein Dauerbrenner und haben das Potenzial, dass Menschen in Burnout-Dynamiken schlittern, ohne bewusst dagegen zu steuern.

Die Selbstkompetenz zu erhöhen, wenn es im Alltag eng wird, heißt nichts anderes als bewusst aktiv etwas dazu beitragen, damit die schwierige Situation leichter wird. Ein wesentlicher Aspekt, der mir bei meiner Arbeit als Coach am Herzen liegt, ist die Stärkung der Selbstkompetenz, dass Menschen sich den Raum zwischen Reiz und Reaktion bewusst werden und ihn für das eigene Wohl nützen.

Wenn ein als schwierig erlebtes „Außen“ nicht veränderbar ist, gilt es umzulernen und zu fragen: Wie gehe ich anders damit um? Worauf richte ich meine Aufmerksamkeit und meinen Gestaltungsspielraum? Was kann ich konkret tun?

Beantworten Sie folgende Fragen:

  • WAS  genau ist mein Problem? Wodurch wird es aufrechterhalten? Wenn Sie den
    „Anderen“ nicht ändern können, wie könnten Sie anders damit umgehen?
  • WIE  können Sie Lösungen finden, wenn es im Arbeitsalltag stressig wird und Sie das „Außen“ dafür verantwortlich machen? Was können Sie tun, um sich besser abzugrenzen?
  • WER  kann Verantwortung für seine persönliche Entwicklung übernehmen?

 

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