Frauen in Führung

Frauen und Führung – Unternehmen müssen aktiv werden!

Internationale Konzerne und EU stellen auch österreichische Betriebe vor die Herausforderung, die Frauenquote im Führungsbereich zu erhöhen. Um oft hohe Ziele zu Frauenquoten wie z.B. 7% auf 12 % zu erhöhen, bedarf es eines gezielten Prozesses, damit das Thema „Frauen in Führung“ in einem Unternehmen promotet wird und nachhaltig wirkt. Aufzusetzen ist betriebsintern ein bewusstseinsbildender Prozess.

Einerseits wird in Unternehmen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erwartet klar zu kommunizieren, dass sie ein Interesse und Anspruch auf eine Führungsposition haben bzw. mit der direkten Führungskraft zu klären, welche Maßnahmen für die Entwicklung für Führungsfunktionen noch notwendig sind.

Auch Frauen müssen „YES I want“ laut kundtun, um gehört zu werden und nicht passiv darauf warten, bis im Unternehmen ihre Leistung und Engagement gesehen wird. Sich und sein Können zu verkaufen ist ein Lernfeld für Frauen, d.h. Ansprüche offensiv geltend machen. Noch immer wollen Frauen oftmals gebeten werden, einen neuen Job zu übernehmen, nein Frauen müssen selber aktiver und selbstbewusster werden.

Andererseits sind die derzeit mehrheitlich männlichen Führungskräfte darauf zu sensibilisieren, welch großes Potenzial die Diversität der Entwicklung von Mitarbeitern und MItarbeiterInnen für Führungsrollen beinhaltet und welche Maßnahmen dazu notwendig sind. Erfolgreiche Vorbilder/Mentoren/Modelle ermutigen Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen sich Führung zuzutrauen.

Prozess „Women Leading“: TIPP Beteiligte breit einbinden

  • Entscheidungsträger/Führungskräfte (männliche, weibliche) Arbeiten an festgelegten Rollenbildern, Erhöhung der Flexibilität im Denken
  • Erfahrene Frauen in Führung/weibliche Vorbilder intern – Frauennetzwerke und Mentorinnen aufbauen
  • Frauen in Führungspositionen ziehen talentierte Frauen nach sich: Signal Aufstiegsmöglichkeiten bestehen
  • Junge weibliche Führungskräfte Sichtweisen einholen und Unterstützung anbieten
  • Potenzielle weibliche Nachwuchsführungskräfte
  • Führungsinstinkte wecken und Möglichkeiten aufzeigen
  • Männliche Mitarbeiter, die Frauen als Führungskräfte erleben
  • Unterschiede und Gemeinsamkeiten reflektieren und bewusstmachen
  • Interne Kommunikationsabteilung, Human Ressource, OE/PE, Arbeitnehmervertretung etc. Prozess „Women Leading“ aufsetzen, Umsetzungen intern planen und durchführen

Mögliche Outputs dieses Prozesses:

  • Förder- und Ausbildungsprogramme für Nachwuchsführungskräfte/ Führungskräfte – (thematisch ergänzt mit dem Thema Frauen und Führung)
  • Zielgerichtes Coaching-Angebot zur Frauen: High-Potentials; Neu in der Rolle als Führungskraft und erfahrene Führungskräfte mit speziellen Fragestellungen
  • Modelle/Pilot-Fälle aus der Praxis, die sich an Frauen/Männer in speziellen Lebenslagen richten (z.B. Karenz und Führung, Bildungskarenz; Balance Führung und Familie …)
  • Unterstützungsangebote für männliche Führungskräfte, wie sie Frauen in verstärkt in Führung bringen können und welche Vorteile/Nutzen das Unternehmen/Abteilung davon hat. (z.B. Coaching, geänderter Blickwinkel, Angebote etc.)

Kein Unternehmen wird es sich künftig leisten können, auf Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft hochqualifizierter Frauen zu verzichten und wegen überholter Vorstellungen hinsichtlich Rolle und Führungskompetenz von Frauen und Männern Fähigkeiten und Potenzial zu vergeuden.

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